Gehörknöchelchen
Adrian Meier
Adrian Meier Redaktor für Gesundheit

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Die Gehörknöchelchen Hammer (malleus), Amboss (incus) und Steigbügel (stapes) liegen im Mittelohr und übertragen Schallwellen vom Trommelfell am Aussenohr übers ovale Fenster ans Innenohr. Die Gehörknöchelchenkette bestehend aus drei winzigen Knochen hat auch eine Verstärkungsfunktion der Töne.

Wenn Schallwellen auf unser Ohr treffen, beginnt das Trommelfell zu schwingen. Es bringt die drei kleinen Knöchelchen in der Paukenhöhle ebenfalls in Schwingung, da der Hammerkopf mit dem Trommelfell verbunden ist. Die Gehörknöchelchen verstärken und leiten den akustischen Reiz mechanisch an unser Innenohr weiter und dienen als Adapter zwischen Luftschall und Flüssigkeitsschall.

 

Anatomie Gehörknöchelchen – Grösse und Gewicht

Die drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel sind die kleinsten menschlichen Knochen. Sie wiegen total gerade einmal um die 53,5 Milligramm und sind deutlich kleiner als der Nagel unseres kleinen Fingers.

Die drei kleinen Knochen liegen im Felsenbein, in der Paukenhöhle (latein cavum tympani) inmitten unseres Mittelohres. Direkt nacheinander bilden sie zusammen die sogenannte Gehörknöchelchenkette. Von aussen nach innen kommt dabei zuerst der Hammer, dann der Amboss und schliesslich der Kleinste: der Steigbügel. Verbunden sind sie über bewegliche Gelenke.

Die Knöchelchen liegen in der Paukenhöhle. Dabei befindet sich der Hammerkopf direkt am Trommelfell. Der innen liegende Steigbügel liegt am ovalen Fenster auf und bildet den Ansatzpunkt für den sogenannten Muasculus stapedius oder Stapediusreflexmuskel. Über diesen Muskel sind die Gehörknöchelchen mit dem Innenohr verbunden. Insgesamt bildet die Kette der Gehörknöchelchen also eine Verbindung, die durch das ganze Mittelohr reicht - von der Grenze zum Aussenohr bis hin zur ovalen Fenster, das die Grenze zum Innenohr darstellt.

 

Hammer Knöchelchen (lat. Malleus)

Der Hammer Knochen ist rund 8mm lang und rund 25mg schwer. Er hängt an zwei Bändern und der Hammergriff (manubrium mallei) ist mit dem Trommelfell verwachsen. Der Hammerkopf (caput mallei) ist mit dem Hammeramboss-Gelenk mit dem Amboss verbunden. In diesem steifen Gelenk kann jedoch keine starke Bewegung stattfinden.

Hammer Knochen (malleus) – Gehörknöchelchen.

Hammer Knochen (malleus) – Gehörknöchelchen.

 

Amboss Knöchelchen (lat. incus)

Der Amboss Knochen ist rund 5mm lang und rund 26mg schwer. Anatomisch besteht er aus einem Corpus und zwei Schenkeln, dem langen Schenkel «Crus longum» und dem kürzeren Schenkel «Crus breve». Ein kleines Band namens «ligamentum incudis posterius» verbindet den Crus breve mit der lateralen Wand der Paukenhöhle. Ein weiteres Band «ligamentum incudis superius» verbindet den Ambosskörper mit dem Paukendach. Der crus longum incudis funktioniert über ein kleines Zwischenstück dem «processus lenticularis» mit dem Steigbügelkopf.

Amboss Knochen (incus) – Gehörknöchelchen.

Amboss Knochen (incus) – Gehörknöchelchen.

 

Steigbügel Knöchelchen (lat. stapes)

Der Steigbügel Knochen ist rund 3,5mm lang und rund 2,5mg schwer. Die Steigbügelfussplatte ist ca. 3mm lang und 1,8mm breit. Sie hat eine Fläche von rund 3,2mm2. Der Steigbügel ist durch die kleine ringförmige Faser (ligamentum anulare stapedis) elastisch mit dem Felsenbein verbunden. Die Eigenfrequenz des Stapes-Knochens ist beim Menschen bei rund 4000 Hertz (Einheit Frequenz). Er bildet ein Masse-Feder System, welches beim Menschen auf hohe-helle Frequenzen abgestimmt ist.

Steigbügel Knochen (stapes) – Gehörknöchelchen.

Steigbügel Knochen (stapes) – Gehörknöchelchen.

 

Funktion Gehörknöchelchen

Was machen die drei Gehörknöchelchen?

Bei unserem Hörmechanismus hat die Gehörknöchelchenkette im Wesentlichen drei Aufgaben:

  • Schalleitung
  • Schallverstärkung
  • Schalldämpfung.

Die Gehörknöchelchen leiten Schallwellen vom Trommelfell weiter, schützen das empfindliche innere Ohr gleichzeitig vor zu grossen Schalldrücken und verstärken Schallwellen durch ihre physikalisch-anatomischen Eigenschaften.

Das Mittelohr ist ein sogenannter Impedanzwandler, welcher die Reflexion des Schalls vermindert. Dadurch kommen lediglich rund 60% der eingehenden Schallenergie vom Aussenohr am Innenohr an. Dies geschieht durch folgende physikalische Eigenschaften:

  • Die effektiv schwingende Fläche des Trommelfells ist rund 14-mal grösser als die Fläche der Steigbügelfussplatte.
  • Die Gehörknöchelchen wirken als Hebel und somit als Verstärker. Der Hammergriff ist länger als der Ambossschenkel, womit die Amplitude der Steigbügel-Auslenkung geringer wird, die Kraftübertragung jedoch grösser.

Durch die Hebelwirkung der Gehörknöchelkette und dem Grössenunterschied zwischen Trommelfell und Steigbügelfussplatte, entsteht eine rund 22-fache Gesamtverstärkung um 27db (Dezibel = Einheit Lautstärke).

Wenn wir etwas hören, müssen die akustischen Wellen aus dem Gehörgang in mechanische Wellen umgewandelt werden. Dies geschieht am Trommelfell, das durch die eintretenden Schallwellen in Schwingung versetzt wird. Weil sich hinter dem ovalen Fenster im inneren Ohr eine Flüssigkeit (die Perilymphe) befindet, sind hier viel stärkere Schwingungen nötig als an der Trommelfell-Membran. Die Gehörknöchelchenkette leitet die mechanische Bewegung daher nur weiter, sondern sorgt auch für eine Verstärkung. Hierzu sind die kleinen Knöchelchen mit einer Art Hebelwirkung ausgestattet. Dies funktioniert nur, weil sie beweglich miteinander verbunden sind. Wäre die Verbindung unflexibel, könnten wir leise Geräusche nicht wahrnehmen.

Neben dieser sehr gut angepassten Schallübertragung sorgen die kleinen Knöchelchen ausserdem dafür, dass unser Gehör keinen Schaden nimmt, auch wenn sehr laute Geräusche hineingelangen. Wird ein bestimmter Schallpegel überschritten (ab 80 Dezibel), tritt reflexartig die Schutzfunktion der Knöchelchen, respektive Binneohrmuskeln ein:

Der rund 6,3 mm lange Stapediusreflexmuskel (musculus stapedius) spannt sich an und bremst den Steigbügelkopf automatisch, sodass die empfindlichen Haarzellen in der Gehörschnecke (Cochlea) nicht verletzt werden. Die kleinen Knochen selbst werden durch den rund 25mm langen Trommelfellspannmuskel (musculus tensor tympani), der am Hammergriff ansetzt, geschützt. Dieser verhindert, dass die empfindliche Knöchelchenkette bei plötzlichen Bewegungen (etwa beim Niesen) verletzt oder verschoben wird.

< Gehörknöchelchen mit Hammer, Amboss und Steigbügel - Wie funktioniert das Ohr? Sehen Sie in unserem folgenden Erklärvideo:

 

Binnenohrmuskel der Gehörknöchelchen

Die Binnenohrmuskeln an welchen die Gehörknöchelchen befestigt sind, dienen der Kontraktion. Der Stapediusreflexmuskel (lat. musculus stapedius) kontrahiert bei hohen-lauten Schallpegeln. Er zieht sich also zusammen. Dieses Verhalten wird als «Stapediusreflex» bezeichnet und kann vom Ohrenarzt mit einem Tympanometrie-Messgerät (Tympanometer) ausgelöst und gemessen werden (Stapediusreflexmessung).

Der Trommelfellspannmuskel (lat. musculus tensor tympani) kontrahiert beim Menschen als Schreckreflex. Er zieht sich nicht nur bei lauten Pegeln zusammen, sondern u.A. auch bei einem Luftstoss ins Auge.

Durch das Zusammenziehen der Binnenohrmuskeln, verändern sie das Übertragungsverhalten der Gehörknöchelchenkette. Die Kontraktion dämpft vor allem die tiefen-dunklen Töne ins Innenohr.

Der Sinn des Stapediusreflexes ist bis dato nicht 100% erwiesen, denn gegen den Schutz vor lauten Schalldruckpegeln gilt, dass der musculus stapedius einer Stundenlangen Dauerbelastung nicht gewachsen ist und bei kurzfristig sehr hohen Pegeln wie einem Knall, zu wenig schnell reagieren kann. Durch seine zu langsame Reaktionszeit, ist die Schallenergie eines Knalls bereits lange am Innenohr, bevor dieses überhaupt reagiert und einsetzt. Es gibt zwei Theorien zu den Binnenohrmuskeln.

  • Fixations-Theorie: Die Mittelohrmuskeln dienen mit deren Aktivitäten der Fixierung und Steifigkeits-Regulierung der Gehörknöchelchen-Kette.
  • Anpassungs-Theorie: Die Mittelohrmuskeln verändern die Charakteristik des Schallleitungs-Systems so, dass ein Maximum an Schallenergie übertragen werden kann. Ziel ist die Verbesserung der Hörbarkeit, denn bei hohen Schalldruckpegeln können tieffrequente Schalle, hochfrequente Signale überdecken (maskieren) und eine Abschwächung des tieffrequenten Frequenzanteils erhöht den Dynamik-Umfang.
 

Krankheiten, Verletzungen, Diagnose, Symptome Gehörknöchelchen

Durch ihre Exposition hinter dem dünnen Trommelfell und innerhalb des Mittelohrs, sind die winzig kleinen Gehörknöchelchen anfällig gegenüber Verletzungen und Krankheiten. Dies können sein:

  • Brüche (Frakturen)
  • Ausrenkung (Luxation)
  • Verschiebung (Subluxation)
  • Gelenkerkrankung
  • Knocheneiterung
  • Muskel-Riss

Direkte Verletzungen zum Beispiel durch Wattestäbchen (Q-tips®) oder indirekte Verletzungen durch einen Unfall, Ohrfeigen, Barotrauma usw. können zu Störungen führen.

Ohrerkrankungen wie Otosklerose oder Cholesteatome (chronische Knocheneiterung), können die Gehörknöchelchen blockieren oder gar schädigen.

Eine chronische Mittelohrentzündung mit Cholesteatom, kann durch destruierendes (zerstörendes) Wachstum, die Gehörknöchelchen zerstören.

Verhärtet und fixiert sich die Verbindung zwischen Steigbügleplatte im ovalen Fenster, so spricht man von einer sogenannten Otosklerose, ausgelöst durch die Erkrankung der knöchernen Labyrinthkapsel. Die Schwingungen der Knöchelchen können dann nicht mehr uneingeschränkt ans Innenohr übertragen werden. Es kommt zu einer Schallleitungsschwerhörigkeit und der Betroffene hört zunehmend schlechter. Dies manifestiert sich z.T. mit einer sogenannten «Carhart-Senke» bei einer Frequenz von 1,5 kHz. Zudem ist kein Stapediusreflex mehr vorhanden und ein Tinnitus kann sich bemerkbar machen.

In einem solchen Fall ist es möglich, ein Implantat einzusetzen und den defekten Knochen durch eine Steigbügelprothese (Plastik) zu ersetzen. Man nennt die Operation «Stapedotomie», wobei eine Perforation der Fussplatte des Steigbügels durchgeführt, ein kleiner Stempel (Länge 4,5 mm, Breite 6mm) eingesetzt und an der gesunden Gehörknöchelchenkette fixiert wird. Durch diese Prothese werden die Schwingungen des Amboss-Knöchelchens auf die Perilymphe übertragen.

 

Messungen zur Überprüfung der Gehörknöchelchen

Bei den Messungen zur Funktionsprüfung der Gehörknöchelchen und Binnenohrmuskeln, handelt es sich um eine (semi-) objektive Audiometrie, wobei keine aktive Mithilfe des Patienten von Notwendigkeit ist. Mit einem sogenannten Tympanometer-Messgerät kann man die Funktionen des Mittelohrs untersuchen. Dies macht in der Regel ein HNO Arzt (ORL) in seiner Praxis. Bei diesen Messverfahren wird die Reaktion des Mittelohrs auf akustische Reize analysiert.

Impedanzmessung:

Mit der Impedanzmessung wird die Reaktion des Mittelohres auf einen akustischen Reiz gemessen. Gemessen wird der akustische Widerstand (Impedanz) des Mittelohr-Systems. Bei Kindern ist diese Messung obligatorisch, da die Schallübertragung zum Innenohr häufig durch einen Mittelohrerguss beeinträchtigt wird. Im Prinzip trifft Schall aufs Trommelfell, wovon ein Teil reflektiert- und der andere Teil aufgenommen und weitergeleitet wird. Abhängig vom Druck vor- und hinter dem Trommelfell, dem Trommelfellzustand selber, der Gehörknöchelchenkette und der Luft oder pathologischer Flüssigkeit im Mittelohr, wird das Verhältnis gemessen. Die grösstmögliche Nachgiebigkeit (Comliance) des Trommelfells besteht normalerweise bei beidseitig gleichem Luftdruck. Der Druckausgleich funktioniert über den Hals-Nasen-Rachenraum und der Eustachischen Röhre.

Das Impedanz-Messgerät besteht aus einem Computer und einer Messsonde. In der Messsonde befindet sich ein kleiner Lautsprecher, welcher einen Ton über einen Schallschlauch an den Gehörgang sendet. Der Gehörgang ist mit einem luftdichten Stöpsel (ugs. auch «Pilz») abgedichtet. Der im Gehörgang vorhandene Schalldruck wird über ein Messmikrofon wieder aufgenommen. Mit einem weiteren Schallschlauch kann der Luftdruck im Gehörgang reguliert und verändert werden. Durch den Lautsprecher wird eine definierte Schallintensität ausgestrahlt und das Trommelfell absorbiert und reflektiert einen Teil dieser Schallintensität. Wird zu viel Schallenergie reflektiert, so handelt es sich u.U. um einen Paukenerguss.

Stapediusreflex-Messung:

Bei der Stapediusreflex-Messung werden Sinustöne mit Schalldruckpegeln ab etwa 80db bis 90dB (Dezibel) ausgelöst. Dies ist abhängig vom Probanden und ob Erwachsener oder Kind. Bei der Auslösung des Stapediusreflexes werden beidseits die Gehörknöchelchenketten ausgelöst, unabhängig von welcher Seite des Ohrs die Schallbelastung folgt. Der Reflex ist folglich sowohl ipsi- als auch contralateral auslösbar. Denn der Stapediusreflex tritt immer in beiden Ohren gleichzeitig ein. Nebst dem Stapediusreflexmuskel (musculus stapedius), kontrahiert auch der Trommelfellspannmuskel (musculus tensor tympani), welcher das Trommelfell spannt.

Tympanometrie:

Mit der Tympanometrie wird die Nachgiebigkeit des Trommelfells in der Einheit «ml» gemessen. Durch Wechsel von Über- und Unterdruck mittels integrierter Luftpumpe, entstehen Messwerte, welche schriftlich auf einem Tympanogramm abgebildet werden. Es wird im Gehörgang mit einem Druck zwischen +2000 daPa und -300 daPa gemessen. Bei einem gesunden Ohr herrscht hinter dem Trommelfell der Umgebungsdruck, da durch die Eustachsche Röhre ein Druckausgleich zwischen Umgebung und Mittelohr stattfindet.

Bei einer Belüftungsstörung im Mittelohr bildet sich im Mittelohrraum ein Unterdruck. Bei einem Mittelohrerguss ist die Nachgiebigkeit des Trommelfells sehr niedrig.

Nebst den Ohrenärzten, machen auch viele Hörakustiker für die Hörgeräte Anpassung eine Stapediusreflex-Messung und ein Tympanogramm. Eine Schalleitungs-Schwerhörigkeit ist ein charakteristisches Symptom vieler Mittelohrerkrankungen.

Vor den Hörmessungen mittels Tympanometer ist eine Otoskopie Pflicht. Damit sieht man den Gehörgang das Trommelfell und den Hammergriff. Ist der Gehörgang mit Cerumen (Ohrenschmalz) belegt, muss zuerst eine Ohrspülung durchgeführt werden. Danach sieht man, ob das Trommelfell in Ordnung ist oder eine Trommelfellverletzung vorliegt. Eine Perforation (Riss) oder gar ein Loch im Trommelfell würde eine Messung verunmöglichen. Zudem sieht man, ob Äderchen auf dem Trommelfell in Ordnung sind, ob sich hinter dem Trommelfell Flüssigkeit befindet oder das Trommelfell durch Unterdruck eingezogen ist. Durch ein gesundes, milchig-transparentes Trommelfell sieht man den Hammergriff.

 

Operationen und Gehörknöchelchen Prothesen

Bei ausgerenkten, gebrochenen oder defekten Gehörknochen kommen winzig kleine Prothesen zum Einsatz. Ohrenärzte operieren mittels chirurgischen Eingriffes und falls möglich winzig kleine Implantate, um das Gehör wieder zu rekonstruieren.

Gehörknöchelchen Hammer (malleus), Amboss (incus) und Steigbügel (stapes) im Mittelohr.

Gehörknöchelchen Hammer (malleus), Amboss (incus) und Steigbügel (stapes) im Mittelohr.

FAQ – Fragen zu Gehörknöchelchen:

 

Welcher ist der kleinste Knochen des menschlichen Körpers?

Der kleinste Knochen des menschlichen Körpers ist der Steigbügel. Der Steigbügelknochen ist rund 3,5 mm lang und ca. 2,5 mg schwer. Die Steigbügelfussplatte ist etwa 3 mm lang und 1,8 mm breit. Seine Fläche beträgt rund 3,2mm2. Der Steigbügel befindet sich im Mittelohr und wurde im 16. Jahrhundert von dem Anatomen Giovanni Filippo Ingrassias als Gehörknöchelchen in der Gehörknöchelchenkette mit Hammer und Amboss entdeckt.

 

Gehörknöchelchen mit 6 Buchstaben im Kreuzworträtsel?

Hammer (latein malleus) oder Amboss (latein incus) Knochen im Mittelohr.

 

Gehörknöchelchen mit 10 Buchstaben im Kreuzworträtsel?

Steigbügel (latein stapes) Knochen im Mittelohr.

 

Was ist der Hammer-Amboss-Komplex?

Der Hammer-Amboss-Komplex (Malleus-Incus-Komplex) ist ein Torsionssystem, welches um eine gemeinsame Achse schwingt. Übertragungseigenschaften werden durch Torsions-Steifigkeit der Achse und der Lage des Massezentrums im Verhältnis zur Drehachse bestimmt. Die Eigenfrequenz des Hammer-Amboss-Komplexes beim Menschen liegt bei ca. 1200 Hz (Hertz).

 

Wie heissen die zwei Binnenohrmuskeln der Gehörknöchelchen?

Die zwei Binnenohrmuskeln der Gehörknöchelchen im Mittelohr heissen, Stapediusreflexmuskel (latein musculus stapedius) und Trommelfellspannmuskel (latein Musculus tensor tympani).

 

Wie gross und schwer ist der Hammer Knochen im Ohr?

Der Hammerknochen ist rund 8 Millimeter lang und ca. 25mg schwer. Er setzt sich aus Hammerkopf und Hammergriff zusammen, wovon der Griff am Trommelfell befestigt ist. Als Teil der Gehörknöchelchenkette mit Amboss und Steigbügel befindet er sich im Mittelohr, genauer in der Paukenhöhle. Zusammen leiten Sie Schallwellen vom Aussenohr ans Innenohr.

 

Wie gross und schwer ist der Amboss Knochen im Ohr?

Der Ambossknochen ist rund 5 Millimeter lang und ca. 26 mg schwer. Er besteht aus einem Corpus und zwei Schenkeln. Der lange Schenkel namens «Crus longum» ist ca. 4,3 mm und 5,5 lang und endet im Linsenbeinfortsatz (Processus lenticularis), welcher mit dem Steigbügel verbunden ist. Der kurze Schenkel heisst «Crus breve». Als Mittlerer Teil der Gehörknöchelchenkette mit Hammer und Steigbügel befindet er sich im Mittelohr, genauer in der Paukenhöhle. Zusammen leiten Sie Schallwellen vom Aussenohr ans Innenohr.

 

Wie gross und schwer ist der ist ein Steigbügel?

Der Steigbügelknochen ist rund 3,5 Millimeter lang und ca. 2,5 mg schwer. Die Steigbügelfussplatte ist ca. 3 mm lang und 1,8 mm breit und ist am ovalen Fenster des Innenohres befestigt. Seine Fläche beträgt rund 3,2mm2. Der Steigbügel ist der kleinste Knochen im menschlichen Körper. Als letzter Teil der Gehörknöchelchenkette mit Hammer und Amboss befindet er sich im Mittelohr, genauer in der Paukenhöhle. Zusammen leiten Sie Schallwellen vom Aussenohr ans Innenohr.

 

Wie viele Knochen gibt es im Ohr?

Es gibt drei Knochen im Ohr, ausgenommen der Schädelknochen. Hammer, Amboss und Steigbügel sind die kleinsten Knochen im menschlichen Körper. Die Gehörknöchelchen liegen in der Paukenhöhle im Mittelohr und bilden die Gehörknöchelchenkette, welche gelenkig miteinander verbunden ist.

 

Wie nennt man die Gehörknöchelchen?

Die Gehörknöchelchen heissen Hammer, Amboss und Steigbügel. Sie sind die kleinsten Knochen des menschlichen Körpers. Die Gehörknöchelchen liegen inmitten der Paukenhöhle des Mittelohrs und bilden die sogenannte Gehörknöchelchenkette, welche gelenkig miteinander verbunden ist.