Was versteht man unter Morbus menière? Was kann ich tun gegen den Schwindel? Was hilft gegen die Übelkeit? Ein Morbus menière ist eine Krankheit und findet plötzlich statt. Schwindelattacken und ein Druckgefühl im Ohr, sowie Übelkeit mit Erbrechen treten als Symptome auf. Hier gilt es das Ohr schnellstmöglich untersuchen zu lassen.

Morbus menière Symptome mit Drehschwindel

Die Symptome eines Morbus Menière oder auch Drehschwindel-Anfall genannt kommen selten alleine: Schwindel, Hörverlust und Tinnitus treffen zusammen und suchen Patienten mit Übelkeit und Erbrechen heim. Der Tinnitus findet einseitig statt. Die Schwerhörigkeit ist einseitig. Auffallend häufig findet eine sogenannte Diplakusis statt. Bedeutet das die Töne im kranken Ohr als höher empfunden werden. Der Hörverlust ist schwankend und verschlechtert sich während den Attacken. Die Zyklen der Anfälle sind nicht vorhersehbar, was Patienten häufig verunsichert.

Morbus menière Ursache

Die Ursachen für einen Morbus Menière können sowohl ein «endolymphatischer Hydrops» als auch eine Ruptur (Reissen) des hydropisch erweiterten Endolymphschlauches im Bereich des Reissner-Membran sein. Kurz um zusammengefasst wird durch einen Defekt oder einer Fehlfunktion im Innenohr eine chemische Reaktion ausgelöst, welche zu Druckunterschieden führen kann. Weiter kann eine «vergiftung» dieser Durchmischung von Kalium bei den Haarzellen und Dendriten zu eben diesen Schwindelattacken führen.

Morbus menière behandeln

Was tun im Falle eines Morbus Menière? Nicht zu lange zuwarten und schnellst möglich von einem HNO/ORL Ohrenarzt behandeln lassen.

Morbus menière therapieren

Es werden folgende Therapien beim Morbus Menière unterschieden: Im Anfallsfall erhält der Patient gegen den Schwindel und zur Bekämpfung der Übelkeit sowie des Erbrechens Medikamente. Danach gilt strikte Bettruhe.Im Anschluss an einen Anfall wird mittels Medikamenten behandelt. Zur Vorbeugung können dann verschiedene Ansätze verfolgt werden. Empfohlen wird die Vermeidung von Stress.

Morbus meniere Hörverlust und Tinnitus mit Hörgerät kompensieren

In der Regel findet beim Morbus Meniere ein fortschreitender Hörverlust statt, sowie ein möglicher Tinnitus, welche mit einem Hörgerät oder Hörsystem eingestellt werden können. Dann gilt es den Hörgeräteakustiker aufzusuchen. Dieser ist mit diesem Thema vertraut und berät Patienten zum Thema Hörgeräte mit allfälliger Tinnitus- Retraining Therapie. Heutige moderne Hörsysteme können nicht nur die Schwerhörigkeit ausgleichen, sondern beinhalten noch einen sogenannten Tinnitus-Noiser. Bei Phonak heisst dieser Noiser «Tinnitus Balance Noiser». Zusammen mit einer Smartphone App (iOs und Android) kann eine Art individuelle Klangtherapie erstellt werden. Lassen Sie sich in einem audisana Hörcenter bei einem professionellen Gratishörtest und einer kostenlosen Tinnitus- Beratung informieren. Das geschulte Personal um die dipl. Hörakustiker beraten Sie kompetent und fachmännisch und helfen Ihnen den Tinnitus zu behandeln. Die Auflistung von Fachgeschäften in Ihrer Nähe finden Sie über unserer Tinnitus Spezialisten-Suche.