Gehörschutz

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Lärmschwerhörigkeit ist eine sehr häufige Berufskrankheit, die sich durch einen guten Gehörschutz vermeiden lässt. Sobald eine Hörschädigung, die durch Lärm ausgelöst wurde vorhanden ist, bleibt sie meist ein Leben lang. Durch einen hohen Lärmpegel leidet aber nicht nur das Gehör. Extremer und dauerhafter Lärm erhöht auch den Stresspegel. Langfristig kann es dadurch bei den betroffenen Menschen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder zu Störungen des Verdauungssystems kommen. Durch den entstandenen Stress lässt auch die Konzentration nach, wodurch im täglichen Leben wiederum das Unfallrisiko steigt.

Ein jeder weiss es, keiner tut es. Nur schnell…jedoch kann auch schnell nachhaltig unser Gehör schädigen! Unser Ohr vergisst Lautes nie, wie ein Sonnenbrand. Wenn ich nicht akut einen Hörschaden erleide, dann ab 50 Jahren. Hohe Schalldruckpegel können unser Gehör bleibend schädigen. Genauer gesagt unsere Haarsinneszellen im Innenohr. Nur, ab wann ist laut zu laut? Sicher ist, unser subjektives Gefühl hat meist Recht und warnt uns. Schützen Sie Ihre Ohren nachhaltig mit einem Gehörschutz!

 

Auswahl des Gehörschutzes

Gehörschutz

Bei der Auswahl des Gehörschutzes gilt es einiges zu beachten. Bei der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung wurde hierzulande festgelegt, dass Mitarbeiter bei einem täglichen Lärmpegel von 85 Dezibel (dB) und einem achtstündigen Arbeitstag einen Gehörschutz tragen müssen. Ausserdem gilt es zu beachten, dass Betriebe Ihre Angestellten schon ab einem Lärmpegel von 80 Dezibel mit einem kostenlosen Gehörschutz versorgen müssen. Die Lautstärke darf zudem 135 Dezibel nicht übersteigen.

Der jeweilige Gehörschutz muss den Anforderungen der Trägerin/des Trägers gerecht werden. Das bedeutet, dass zum Rasen mähen oder zum Holz sägen ein anderer Schutz benötigt wird als beispielsweise in einem Tonstudio. Motorradfahrer müssen trotz ihrer Gehörschützer alle Grund- und Warngeräusche wahrnehmen können, die für ihre Fahrt wichtig sind. Heimwerker benötigen einen Lärmschutz wiederum beim Schleifen, Bohren und Polieren von grossen Flächen.

Es wichtig, dass alle Mitarbeiter eines Betriebes auch bei der Auswahl mitreden können. Auf diese Weise lassen sich nämlich kostspielige Fehlkäufe vermeiden. Wenn beispielsweise ein Kaspselgehörschutz nicht richtig sitzt, wird er häufig als zu beengend und dadurch als unangenehm empfunden. Der falsche Lärmschutz könnte zudem zu viele Geräusche dämpfen und dabei Geräusche durchlassen, die dem Gehör unmerklich schaden.

Einsatz: Ein guter Gehörschutz wird von der Polizei, vom Militär und auf Baustellen getragen. Ebenso ist in der Industrie, beim Motorrad fahren, auf Konzerten, beim Minenbau und bei der Gartenarbeit ein Schutz sinnvoll. Zudem sind Sportschützen und Jäger, Feuerwehrleute und Bergarbeiter Lärm gefährdet. Schwimmer, schützen sich dagegen mit wasserdichten Gehörschützern vor dem Eindringen des Wassers in den Gehörgang. Daneben gibt es noch eine Menge anderer Gelegenheiten, bei denen auf den Einsatz eines Lärmschutzes nicht verzichtet werden soll, damit es nicht zum Verlust der Hörfähigkeit kommt.
TIPP: Interessierte Personen können sich bei diplomierten Hörakustikern über hochwertige Gehörschützer informieren lassen.

 

Kapselgehörschutz

Der Gehörschutz wurde ursprünglich dazu entwickelt, um der Berufs-Schwerhörigkeit entgegenzuwirken. Aber auch bei den Arbeiten in Haus und Garten kann das Tragen eines Kapselgehörschutzes oder von schützenden Stöpseln durchaus sinnvoll sein. Damit lässt sich zum Beispiel der Lärm beim Laubsaugen, Rasenmähen oder Holz sägen dämpfen.

Der Kapselgehörschutz erinnert in seinem Aufbau an Kopfhörer. Er besteht aus zwei Schalen, die sich über die Ohren des Trägers legen und ihn auf diese Weise vor Schallwellen schützen. Im Fachhandel findet man auch Fabrikate mit Kopf-, Nacken oder Kinnbügel und solche, die für eine Montage an den Arbeitsschutzhelm gedacht sind. Des Weiteren werden auch Modelle mit Sprechfunk in den Verkauf gebracht.

Ein Kapselgehörschutz ist in der Schweizer Armee auch als «Pamir» bekannt und besteht aus zwei Schalen welche über die Ohren gelegt werden und so das Gehör vor lauten Schallwellen schützen. Diese Gehörschütze weisen sehr hohe Dämmwerte auf.

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Gehörschutzstöpsel

Bei den Gehörschutzstöpsel handelt es sich um einen In-Ear Gehörschutz. Dabei werden die Ohrstöpsel direkt in den Gehörgang eingesetzt, ohne dass sie von aussen gross auftragen. Diese Art Gehörschutz ist vielfach mit elektronischen Anpassungsmöglichkeiten versehen. Solche Erzeugnisse bewähren sich sehr gut bei Brillenträgern und Menschen mit einer starken Schweissproduktion. Gehörschutzkapsel gibt es bereits vorgefertigt und als Schaumstoffvarianten. Bei Personen die über empfindliche Ohren verfügen, kann es bei dieser Variante zu einer Unverträglichkeit kommen. Sie sind mit einem Kapselgehörschutz eventuell besser beraten.

 

Otoplastiken

Gehörschutz Otoplastiken werden häufig von Musikern und ihren Fans bei Konzerten verwendet. Sie sind vielfach mit zusätzlichen Filtern oder elektronischen Steuereinheiten versehen, mit denen sich bestimmte Frequenzbereiche abschirmen lassen. Es handelt sich dabei um eine Gehörschutz-Variante im oberen Preissegment, die wie ein Hörgerät im Ohr getragen wird. Dieser Lärmschutz wird häufig speziell für die jeweiligen Träger individuell angefertigt. Zudem müssen Otoplastiken regelmässig von einem Hörgeräteakustiker gewartet werden. Diese Erzeugnisse werden entweder aus Polyacrylat oder aus Nylon angefertigt, dann handelt es sich um sogenannte "Hartotoplastiken". Bei Modellen aus Silikon spricht man wiederum von "Weichotoplastiken". Wird dieser Gehörschutz mit einer Filtertechnik versehen, dann wird der lästige Lärm gedämpft, allerdings können Gespräche durchaus gut wahrgenommen werden.

 

Hörtest

Ein gesundes Gehör erlaubt eine gute Kommunikation mit den Mitmenschen. Bei den menschlichen Ohren handelt es sich um sehr empfindliche Organe, die im Laufe der Jahre an Leistungen verlieren können. Personen, welche das Gefühl haben, dass ihr Hörvermögen möglicherweise nachlässt, sollten einen Hörtest machen, der meist nicht länger als 20 Minuten dauert aber Sicherheit schafft. Dieser Test findet im Allgemeinen in einem schalldichten Raum statt. Dabei werden den Probanden über Kopfhörern Töne im Frequenzbereich von 125 und 8.000 Hertz vorgespielt. Begonnen wird sehr leise. Danach nimmt die Lautstärke langsam zu. Sobald der erste hörbare Ton wahrgenommen wird, wird eine Taste gedrückt.

 

Hörgeräte

Wie viele andere technische Erzeugnisse auch, haben sich diese Geräte zum besseren Hören schnell weiterentwickelt. Hörgeräte sind in diversen Farben und Grössen erhältlich. Zudem werden die Produkte von ihren Herstellern mit verschiedenen technischen Features versehen. Mit einem Hörgeräte-Kauf holen sich Personen mit einem Gehörverlust einen Teil ihrer Lebensqualität zurück. Zudem sollte das Gerät auch einem weiteren Hörverlust vorbeugen. In der Regel wird ein Patient von einem HNO-Arzt untersucht, der dann später ein Gerät zum besseren Hören verschreibt. Er wird einen Verordungsschein ausstellen, der bei der Krankenkasse vorgelegt wird, damit es zu einer Kostenübernahme oder zu einer teilweisen Rückerstattung durch den Sozialversicherungsträger kommt. Danach kann auch ein Hörgeräteakustikers aufgesucht werden.

 

Kinder-Gehörschutz

Das Gehör von Babys und Kindern ist deutlich empfindlicher als das von Erwachsenen. Durch eine zu laute Umgebung fühlen sich die Sprösslinge daher angespannt und überanstrengt. Eltern die ihre Kleinkinder zu Strassenfesten mitnehmen, sollten den Kleinen unbedingt einen Kinder-Gehörschutz anlegen. Den Hörschäden beim Nachwuchs sind vielfach nicht mehr rückgängig zu machen. So geht aus Studien von Ärzten (Kinder-Umwelt-Survey beispielsweise) hervor, dass ungefähr jeder achte Jugendliche im Alter zwischen acht und vierzehn Jahren einen Hörverlust von 20 Dezibel hatte.

Ein Kinder-Gehörschutz ist die beste Methode die Ohren der Sprösslinge zu schützen. Gerade in den ersten sechs Lebensjahren entwickelt sich das Gehör der Kleinen ständig weiter; es verfeinert sich. Dabei ist es besonders sensibel. Hörprobleme könnten die Gesamtentwicklung eines Kindes verzögern.

Beim Schwimmen und Baden sollte der kleine Nachwuchs daher spezielle, wasserdichte Kinder-Ohrenstöpsel tragen, denn die Feuchtigkeit im Gehörgang könnte schmerzhafte Gehörgangsentzündungen hervorrufen.
- Kinder-Kapselgehörschutz: Eltern können ihre Kids zum Beispiel mit einem Kapselgehörschutz ausstatten, der wie Kopfhörer aufgesetzt wird. Diese Version wird in kindgerechten Ausführungen und mit fröhlichen, bunten Farben angeboten.
- Kinder-Stöpselgehörschutz: Daneben gibt es auch noch den Stöpselgehörschutz für das Baby und das Kleinkind. Bei dieser Variante werden die Ohrstöpsel in den Gehörgang eingeführt. Dabei wird zwischen Einweg-Stöpseln und solchen zum mehrmaligen Gebrauch unterschieden. Diese Erzeugnisse werden von Kinder in der Regel auch beim Schlafen nicht als störend empfunden.

 

Gehörschutzregeln zur Prävention vor Hörverlust und Tinnitus

Ein Tinnitus nach lauten Ereignissen wie z.B. nach der Disco am Vorabend ist ein Warnsignal, man möchte dies doch bitte nicht mehr tun. Bleibt nach 24 Stunden ein Tinnitus vorhanden, so ist es ratsame einen Ohrenarzt aufzusuchen. Hat man Pech, so bleibt nebst dem Tinnitus ein bleibender Hörverlust oder auch Hörschaden. Es gibt auch für Discos Gehörschutzregeln. Prävention dank Erfahrung aus der Vergangenheit spart den Versicherten heute viel Geld.

Hinweis
Dieser Beitrag ist eine Ergänzung der Shopkategorie Gehörschutz.
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